Solarenergie / Photovoltaik
Der Weg zu Ihrer Photovoltaik-Anlage
Zur Gewinnung von Strom mittels Solarenergie braucht man eine geeignete Aufstellungsfläche für die Solarmodule. Um Solarzellen mit einer Leistung von 1 kW installieren zu können, werden etwa 10m² Aufstellungsfläche benötigt.
Mehrere Solarmodule werden zu einer Solaranlage verschaltet.
So werden Sie zum Stromproduzenten.
Der Weg zu einem nachhaltigen Investment ist alles andere als beschwerlich. Und dabei noch attraktiv und sicher.
Überzeugen sie sich selbst:
Damit Sie sich ein Bild von einem typischen Projektablauf machen können, stellen wir ihnen die wichtigsten Projektphasen kurz vor:
Projektentwicklung
Sie haben sich für eine Photovoltaik-Aufdachanlage und somit für ein nachhaltiges Investment entschieden? Herzlichen Glückwunsch – auch an die Umwelt!
Photovoltaik-Anlagen können überall dort installiert werden, wo genügend Lichteinfall herrscht. Natürlich gibt es einige bauliche Voraussetzungen, um einen optimalen Ertrag zu erreichen. Ist diese positiv, erfolgt die Ertrags-Simulation und darauf aufbauend die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung für Ihr Dach.
Planung und Bau
Kein Dach gleicht dem anderen, daher wird Ihre Anlage individuell geplant. Während der Installation sind wir in den Punkten Bauleitung, Terminplanung und Installation Ihr kompetenter Ansprechpartner.
Betrieb und Service
Nach Abschluss der Arbeiten kann Ihre Solaranlage an das öffentliche Stromnetz angeschlossen werden. Jetzt heißt es Sonne genießen!
So funktioniert es:
Photovoltaik-Anlagen wandeln Sonnenenergie in elektrische Energie um.
Bei einer netzgekoppelten Solarstromanlage erzeugen Solarmodule aus auftreffenden Sonnenstrahlen Gleichstrom, der durch einen Wechselrichter in netzkonformen Wechselstrom umgewandelt wird.
Dieser wird vom Einspeisezähler erfasst und fließt in das öffentliche Elektrizitätsnetz.
Wieviel PV-Strom produzieren Solarzellen bzw. Solarmodule?
Die produzierte solare Strommenge (kWh) hängt hauptsächlich vom regionalen Standort in Deutschland, von der Ausrichtung (Himmelsrichtung) und vom Aufstellungs-Neigungswinkel ab. Faustformel: Pro kW installierter Solarleistung kann mit einer Stromerzeugung zwischen 700 und 1.300 kWh Solarstrom im Jahr gerechnet werden. Bei einer 10 kW-PV-Anlage (100 m² Flächenbedarf) schwankt die jährliche Solarstromernte somit zwischen 7.000 und 13.000 kWh.
(Vergleich: Der Haushalts-Strombedarf für einen 4 Personenhaushalt beträgt ca. 4.000 kWh).
Solarstrom-VergütungDie Vergütung für den erzeugten Solarstrom ist gesetzlich im Erneuerbaren-Energien Gesetz (EEG) geregelt. Für Anlagen auf Gebäuden oder an Lärmschutzwänden (Anlagengröße bis 30 kWp) beträgt der Vergütungssatz (Inbetriebnahme 31.12.2011) beispielsweise 28,74 ct je kWh. Die Vergütung wird 20 Jahre vom Stromnetzbetreiber (meistens Ihr Stromversorger) an den Betreiber der Solaranlage gezahlt.
Die Vergütung wird für die erzeugte solare Strommenge gezahlt, unabhängig davon, was man selbst an Strom verbraucht. Infos und gesetzliche Grundlagen über weitere Vergütungssätze bei Anlagen über 30 kWp, Freilandanlagen, etc. erhalten Sie hier.
Link zu: www.solartechnikberater.de
Link zu: www.foerderung-photovoltaik.eu
Solarförderung & Finanzierung
Die Vergütung für den erzeugten Solarstrom erfolgt nicht aus staatlichen Steuermitteln. Die Stromnetzbetreiber sind gesetzlich verpflichtet, die Vergütung für den Solarstrom zu bezahlen. Derzeit zahlt ein durchschnittlicher Haushalt etwa 1 Euro pro Monat mehr für die umweltfreundliche Stromerzeugung, bezogen auf alle regenerativen Energiequellen.
Staatliche Zuschüsse zum Kauf von Solaranlangen werden noch von einigen wenigen Bundesländern sowie einigen Kommunen gewährt. Zinsgünstige Kredite werden von der Kreditanstalt für Wiederaufbau Kfw (Tel.: 069-7431-0) vergeben. Ein Kredit-Formular der KfW und weitere Infos erhält man über jede Hausbank.
Link zu: www.kfw.de (Erneuerbare Energien)
WirtschaftlichkeitsberechnungDie Wirtschaft¬lichkeit einer Photovoltaik-Solaranlage ist von zahlreichen Faktoren (Höhe der Investitionskosten, Erlöse, Zinssatz, persönlicher Steuersatz, Anteil Eigenkapital bzw. Fremdkapital, jährliche Betriebskosten, etc.) abhängig.
Lassen Sie sich ggf. von Ihrem Steuerberater beraten.